Verfasst von: Flusier | 6. August 2010

USA erhebt Einreisegebühr

Die USA erhebt ab dem 8. September eine Einreisegebühr von 14 US$ für Touristen, bzw. alle, die OHNE Visa in die Vereinigten Staaten einreisen (visa waiver). Fein raus sind also Einwohner, Visainhaber und Greencard-Gewinner/-Besitzer.

Quelle

Verfasst von: Flusier | 12. Juli 2010

Greencard aktiviert

Tja, was gibt es viel zu sagen ;)
Wer mich bei Twitter verfolgt hat vielleicht bemerkt, dass ich einen 3-wöchigen Urlaub in den USA gemacht habe, bzw immer noch dabei bin diesen zu genießen ;)
Natürlich war dieser Urlaub nicht aus freien Stücken, er war hauptsächlich zur Aktivierung der gewonnen Greencard. Die Aktivierung bei dem zuständigen Immigration Officer war innerhalb einer Stunde mit Wartezeiten abgeschlossen, in den nächsten Wochen bzw. Monaten ist sie dann endlich da!
Wie es weitergeht wird noch nicht erzählt ;)
Ich hoffe, dass die Einwanderung bzw. der Umzug innerhalb des nächsten halben Jahres vonstatten geht, ob das realisierbar ist, weiß ich allerdings noch nicht…

…to be continued…

Verfasst von: Flusier | 24. Juni 2010

DVLottery DV-2011 Auswertung

Hier sind mal wieder, wie letztes Jahr auch, die Auswertungen der letzten DVLottery (DV-2011).
Die nachfolgende Auswertung basiert auf den Geburtsländern der Teilnehmer, nicht auf der Staatsbürgerschaft!

Verfasst von: Flusier | 13. Juni 2010

Nichts Neues…

Ich weiß, Artikel sind in letzter Zeit äußerst rar geworden, was wohl daran liegt, dass es eigentlich keine Neuigkeiten gibt. In den Sommerferien geht wieder über den großen Teich zur Greencard Aktivierung und zur Klärung vieler Formalitäten.
Wenn es etwas Neues gibt, werde ich wieder berichten.

Verfasst von: Flusier | 4. April 2010

Frohe Ostern!

Liebe Leser,

ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest und einen fetten Osterhasen!

Verfasst von: Flusier | 3. April 2010

Der Führerschein

Alljährlich reisen weit über eine Million Deutsche in die Vereinigten Staaten, die meisten als Touristen. Nicht wenige USA-Reisende verbringen dort einen Langzeitaufenthalt von oft mehr als einem halben Jahr und erwerben während dieser Zeit einen amerikanischen Führerschein.

Die nachfolgenden Informationen sollen u.a. darüber Auskunft geben, unter welchen Voraussetzungen ein US-Führerschein in Deutschland verwendet werden darf, wann eine Umschreibung in eine deutsche Fahrerlaubnis erforderlich wird und ob hierzu eine erneute – theoretische und/oder praktische – Fahrprüfung zu absolvieren ist. Berücksichtigt werden dabei auch die auf Grund der Ereignisse des 11.9.2001 verschärften Modalitäten beim Führerscheinerwerb sowie die daraus resultierenden Folgen bei der Anerkennung und Umschreibung in Deutschland.

Die Voraussetzungen für den Erwerb der Fahrerlaubnis obliegt in den USA den einzelnen Bundesstaaten; diese regeln im Rahmen ihrer jeweils eigenen Rechtsordnungen u.a. das Verkehrs- und somit auch das Führerscheinrecht.

Mindestalter

Das Mindestalter für den Erwerb des „Pkw-Führerscheins“ (deutsche Führerscheinklasse B, frühere Klasse 3) beträgt in den meisten Bundesstaaten – von einigen Ausnahmen abgesehen – 16 Jahre.

Fahrausbildung

Die Fahrausbildung beinhaltet in der Mehrzahl der Bundesstaaten eine theoretische und praktische Unterrichtung, in deren Rahmen die für die Teilnahme am Straßenverkehr erforderlichen Grundkenntnisse vermittelt werden. Eine bestimmte Stundenzahl ist dabei nicht vorgeschrieben. Die praktische Ausbildung erfolgt – bis zur Beherrschung des Fahrzeugs – in manchen Bundesstaaten im Rahmen eines Trainings auf einem extra für diese Zwecke ausgewiesenen Gelände. Danach ist in einigen Staaten bereits die Teilnahme am Straßenverkehr zu Übungszwecken – in Begleitung eines Führerscheininhabers – gestattet. Die Ausbildung kann dabei auch durch Bekannte, Eltern oder Freunde erfolgen, ebenso im Rahmen des Schulunterrichts an der High School oder durch Fahrschulen (Driving Schools) – sofern dies die Vorschriften des betreffenden Bundesstaats vorsehen. Eine Pflichtstundenzahl ist in der Regel nicht vorgeschrieben.

Führerscheinprüfung

Zum Führerscheinerwerb sind grundsätzlich folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

* Bestehen einer schriftlichen theoretischen Prüfung
* Bestehen einer praktischen Fahrprüfung
* Test über die Kenntnis der Verkehrszeichen
* Sehtest
* Englische Sprachkenntnisse (um die Verkehrszeichen zu verstehen)
* Nachweis eines legalen Aufenthalts in den USA

Es ist anzumerken, dass die praktische Fahrprüfung zwar nicht dieselben strengen Anforderungen wie eine ähnliche Prüfung in Deutschland umfasst; jedoch werden auch in den USA höhere Anforderungen an den Fahrschüler gestellt als nur „einmal um den Block fahren“.

Kosten

Hinsichtlich der Kosten für die Fahrausbildung können keine bestimmten Beträge genannt werden. Wird die Ausbildung im Rahmen des Unterrichts an der High School durchgeführt, kostet sie derzeit durchschnittlich etwa 200 Dollar. Die Höhe der für die Ausstellung des Führerscheins zu entrichtenden Gebühr variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat zwischen 6 und 120 Dollar.

Befristung des Führerscheins für ausländische Führerscheinanwärter

In Folge der Terroranschläge vom 11.9.2001 haben viele US-Bundesstaaten ihr Führerscheinrecht dahingehend geändert, dass die Fahrerlaubnis entweder nur bei Vorlage einer Aufenthaltserlaubnis für die USA (Green Card) und/oder einer US-Sozialversicherungsnummer erworben werden kann oder dass die Fahrerlaubnis von Personen, die sich nur vorübergehend in den USA aufhalten (z.B. Austauschschülern), generell lediglich bis zum Ende des Aufenthaltes in den USA (z.B. Ablauf des Visums) ausgestellt wird. Darüber hinaus wird oftmals nur eine vorläufige Bescheinigung über die Fahrberechtigung in dem betreffenden Bundesstaat ausgestellt; der Erhalt des Führerscheindokuments ist dann an bestimmte Voraussetzungen gebunden (z.B. Entscheidung eines Richters, Absolvierung weiterer Prüfungen nach einem gewissen Zeitraum o.ä.).

Verfasst von: Flusier | 22. März 2010

Das DVD-Problem in den USA

Der technische Standard für Fernseh- und Videotechnik in den USA, Kanada und Mexiko ist NTSC (National Television Standards Committee). Der Standard in Westeuropa und vielen anderen Regionen ist PAL (Phase Alternating Line). Der Unterschied zwischen NTSC und PAL ist die Zahl der Bilder pro Sekunde und die maximale Auflösung. Deshalb lassen sich Fernsehgeräte und Videorekorder bzw. DVD-Player aus Europa nicht in Amerika nutzen, es sei denn, sie sind NTSC-kompatibel (die Bedienungsanleitung des jeweiligen Gerätes gibt darüber Auskunft).

In Europa gekaufte bzw. aufgenommene DVDs und Videos lassen sich auf normalen amerikanischen Geräten nicht anschauen, das sogenannte region lock verhindert das Abspielen von DVDs aus Europa auf Geräten in Amerika und umgekehrt. Wenn ihr europäische DVDs anschauen wollt, braucht ihr einen Region Code Free PAL/NTSC DVD Player. Auf diesem könnt ihr dann natürlich auch amerikanische DVDs abspielen.

Die einfachste Lösung bei Videokasetten ist der Kauf eines worldwide VCR. Mit diesem Videorekorder (VCR) kann man sowohl die alten PAL-Videos als auch die neuen NTSC-Videos abspielen und auf einem NTSC-Fernseher anschauen. Das Gerät erkennt das Format des abzuspielenden Videos und wandelt es bei Bedarf automatisch um. Außerdem könnt ihr auch Videos vom Fernseher aufnehmen.

Oder ihr kauft einen multi-system video converter. Ihr schließt den Videorekorder aus Europa und den amerikanischen Fernseher an dieses Gerät an. Es wandelt dann das PAL-Signal in ein NTSC-Signal um, sodass die alten Videos auf dem amerikanischen Fernsehgerät angeschaut werden können.

Verfasst von: Flusier | 18. März 2010

Flüge

Die Zahl der Fluggesellschaften (Airlines) für Flüge in und innerhalb der USA ist groß. Dank des Konkurrenzkampfes auf den Atlantikrouten sind auch die Preise moderat und ständig in Bewegung. Allgemeine Empfehlungen kann man hier nicht geben, ein aktueller Preisvergleich zum Zeitpunkt der Reisebuchung ist unerläßlich. Generell liegen die Flugpreise in den Saisonzeiten (Ferienzeiten) hier erheblich höher als in der Nebensaison. In der Nebensaison, etwa im Winter, kann man mit renommierten Gesellschaften wie Singapore Airlines zu einem Tarif, der fast einem Flug innerhalb Deutschlands entspricht, nach New York jetten.

Wer früh bucht, hat in der Regel keine nennenswerten Preisnachteile, aber den Vorteil, den Sitzplatz frei zu wählen. Die Maschinen sind erfahrungsgemäß gut gefüllt, so daß Last Minute nur selten von Erfolg gekrönt ist. Die Beratung erfahrener Reisevermittler ist natürlich von Vorteil.

Hilfreich kann eine Recherche im Internet sein. Bei verschiedensten Anbietern (die Liste wäre sehr lang und ständig im Fluss) kann man sich informieren und so ein Gefühl für das Preis-/Leistungsverhältnis bekommen. Wer Wert auf Pünktlichkeit, Sauberkeit und guten Service legt wird schnell feststellen, daß diese Kriterien nur ausnahmsweise für Billigflüge gelten. Den Preis entscheidend mitbestimmen auch die Reisezeit und die Reiseroute. Dazu Grundsätzliches mehr in den nachfolgenden Darstellungen.

Eine gute Quelle sind auch die Internetseiten der amerikanischen Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration – FAA. Hier gibt es eine Übersicht der Links zu nahezu allen Fluggesellschaften sowie der sog. 3-Buchstaben-Codes der Fluggesellschaften.

Auch die Homepage der Universität Würzburg „Alles über Flugzeuge“ nennt alphabetisch geordnet fast alle Fluggesellschaften. Über Triebwerkstypen lässt sich dort ebenso alles finden wie über die großen Verkehrsflughäfen. Unter den Rubriken Passagierflugzeuge, Comuters, Businessjets und Oldtimer sind die Daten zu zahlreichen Flugzeugtypen abrufbar: Erstflug, Rekorde und sämtliche technische Daten. Ein Verweis auf weiterführende Literatur rundet das Angebot ab.

Auch auf der Internetseite berlinspotter findet sich unter dem Stichwort „Airlines“ eine informative Beschreibung der Fluggesellschaften.

Billigflieger (discount carrier/low cost carrier)

Die USA sind das Ursprungsland der Billigflieger. Heute gibt es in keinem anderen Land der Erde so viele Wettbewerber um die günstigsten Linienflüge. Die meisten Luftverkehrsunternehmen können via Internet auch von Europa aus gebucht werden.

Eine Liste der amerikanischen Billigflieger bietet die Internetseite

http://www.itravelnet.com/transport/lowcostairlines/northamerica.html

Ergänzende Hinweise zu den Fluggesellschaften:

Air Tran Airways
gilt unter einem Teil der Experten als größter Konkurrent von Southwest.
Geboten wird auch eine Business Class mit relativ hohen Preisen.
Die Fluggesellschaft ist vorwiegend an der Ostküste präsent, das größte Drehkreuz ist Atlanta.

America West Airlines
war eine der ersten traditionellen Fluggesellschaften, die sich in einen low-cost-carrier wandelte.
Angeboten wird auch eine erste Klasse.
America-West und US-Airlines werden fusionieren.

JetBlue
JetBlue mit dem Heimatflughafen John F. Kennedy Airport in New York besteht in 2005 seit 5 Jahren. Die bei ihrem Start kritisch beäugte Fluggesellschaft gehört heute auf Grund ihrer niedrigen Preise, eines guten Services und des Seatback-Satelliten-Fernsehens zu den beliebtesten Airlines. Täglich werden etwa 300 Flüge zu 30 Städten in 12 US-Staaten angeboten, einschließlich Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und den Bahamas. JetBlue fliegt meist quer über das Land oder vom Nordosten nach Florida mit Maschinen des Airbus A 320. Demnächst sollen auch 100sitzige Embraer 190 (in Brasilien gefertigt) zum Einsatz kommen.

http://www.jetblue.com/

In einem Interview mit USA Today äußert sich der Vorstandvorsitzende (CEO) David Neeleman zum bisherigen Erfolg von JetBlue:

http://www.usatoday.com/travel/news/2005-04-05-jetblue-qanda_x.htm

Frontier Airlines
hat den Hauptsitz in Denver. Fast alle Flüge werden mit Airbus-Maschinen durchgeführt, bis 2008 sollen 62 Maschinen im Einsatz sein.
Das Unterhaltungsangebot an Bord reicht an das von JetBlue heran.

Song
ist eine Tochtergesellschaft von Delta Airlines für den Billigflugmarkt.

Southwest Airlines
ist die größte der amerikanischen Billigfluglinien und hat hinsichtlich der beförderten Passagiere American, United und Delta Airlines bereits überholt. Die Flüge werden primär als Direktflüge zwischen zwei Zielen durchgeführt, Drehkreuze im eigentliche Sinne vernachlässigt Southwest. Ein ausgeklügelter Flugplan lässt dennoch Anschlussflüge zu. Die verkehrsreichsten Flughäfen mit den teuersten Gebühren werden gemieden.
Es gibt keine nummerierten Plätze an Bord (first come, fist-serve boarding process).
Southwest gilt als beste aller US-Fluggesellschaften. Sie hat es immerhin geschafft in 32 Jahren ihres Bestehens stets Gewinn auszuweisen.

Stand: 22.10.05

Pünktlichkeit der Fluggesellschaften

Eine wichtige Frage für Reisende ist, wie pünktlich ist die Fluggesellschaft bei Starts und Landungen und wie häufig warden Flüge nicht durchgeführt ?

Die Pünktlichkeit eines Fluges wird wesentlich von der Organisation des Flughafens und weniger der Fluggesellschaft beeinflusst.

Nach der Statistik des Bureau of Transportation Statistics für das Jahr 2004 waren innerhalb der USA 71,6 % der Landungen pünktlich.

Die pünktlichsten Landungen hatten folgende Fluggesellschaften

1. Hawaiian Airlines – 93,8 %
2. Continental Airlines – 75,7 %
3. AirTran Airlines– 75,4 %

am unpünktlichsten bei Landungen waren

1. Comair – 62,5 %
2. Alaska Airlines – 63,2 %
3. ExpressJet Airlines – 67,0 %

Die meisten Verspätungen entfielen auf nachstehende inneramerikanischen Flüge :

1. SkyWest Airlines flight 6973 from Indianapolis to Chicago – late 100 percent of the time
2. ExpressJet Airlines flight 3257 from Rochester , NY to Newark , NJ – late 96.00 percent of the time
3. American Airlines flight 1723 from New York JFK to Miami – late 93.75 percent of the time
3. American Airlines flight 2031 from New York JFK to Miami – late 93.75 percent of the time
5. American Airlines flight 1085 from Fort Lauderdale , FL to Chicago – late 87.50 percent of the time
5. American Airlines flight 1196 from Dallas-Fort Worth to Oklahoma City – late 87.50 percent of the time
5. Northwest Airlines flight 851 from Detroit to Anchorage , AK – late 87.50 percent of the time
5. American Airlines flight 474 from Dallas-Fort Worth to Dayton , OH – late 87.50 percent of the time

Nicht durchgeführte (canceled flights) Flüge hatten am häufigsten

1. Comair – 15,6 %
2. SkyWest Airlines – 4,6 %
3. Atlantic Southeast Airlines – 3,6 %

und am wenigsten

1. JetBlue Airways – 0.0 %
2. Hawaiian Airlines – 0,3 %
3. Continental Airlines – 0,5 %

Quelle : http://www.bts.gov/press_releases/2005/dot020_05/html/dot020_05.html

Sicherheitsüberprüfungen bei US-Fluggesellschaften

Die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hat anlässlich einer Überprüfung der Sicherheit in der Zeit vom 17. bis 22. September 2000 den neun größten Fluggesellschaften der USA ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Bewertungen der Sicherheitsvorkehrungen der Fluggesellschaften durch die FAA sind sehr detailliert, allerdings zur Veröffentlichung nur in Stichworten freigegeben.
Spitzenreiter ist Continental Airlines, deren Sicherheitsvorkehrungen keiner Verbesserung bedürften.
Delta Airlines habe ebenfalls ein sehr starkes Sicherheitsprogramm, das nicht verbessert werden müsste.
American Airlines habe ein starkes internes Beobachtungssystem, liege aber bei einigen Kriterien nur in der Mitte.
America West habe eines der besten Programme, müsse aber die Wartung besser kontrollieren.
Northwest Airlines habe einige sehr fortschrittliche Entwicklungen, müsse aber noch einen langen Weg gehen, bis die Gesellschaft mit allen Regeln übereinstimme.
Southwest Airlines befinde sich allgemein auf einem guten Weg.
TWA tue sich bei der Sicherheit nicht besonders hervor.
United Airlines habe einige sehr innovative Sicherheitselemente und sei solide bei der Überwachung.
US Airways habe einige hervorragende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, nehme aber bei der Umsetzung der Vorschriften zu sehr auf eine mögliche Uberwachunt durch die FAA Rücksicht.

Die FAA will künftig im Januar jeden Jahres Berichte über die Sicherheitsstandards der einzelnen Fluggesellschaften veröffentlichen.

Über die Sicherheit der wichtigsten internationalen Fluggesellschaften informiert eine Internetseite des Aviation Safety Network unter „Top 50 Airlines Safety Profile“ in englischer Sprache.

Auf der Internetseite des Jet Airliner Crashes Evaluation Centre kann man sich über die Zahl der Abstürze und der damit verbundenen Todesopfer von über 250 Fluggesellschaften von 1952 bis heute informieren:

http://www.jacdec.de/

Trotz schlimmerer Unfälle ist der Luftverkehr in den letzten Jahren sicherer geworden , wie aus einer Übersicht des deutschen Magazins für Zivilluftfahrt „Aero International“ hervorgeht (Heft Oktober 2000). 1999 kamen im zivilen Luftverkehr weltweit 446 Menschen ums Leben. 1998 waren es 748 und 1996 sogar 1.718 Tote.
Von den 85 bekanntesten Airlines der Welt hatten nur 19 noch nie einen Unfall mit Todesopfern.
Zu den sichersten Airlines gehören Air China (nicht zu verwechseln mit Chin

a Airlines, die auf dem letzten Platz liegen !), Emirates, Virgin, America West, Singapore Airlines, Tunis Air und auch die beiden deutschen Ferienflieger LTU und Hapag Lloyd. Die meisten Abstürze hatte die russische Aeroflot.
Die Übersicht der Fluggesellschaften ist auf der Website von Aero International unter der Rubrik „Unfallstatistik“ nachzulesen.

Ein Hinweis zur Flugsicherheit für die besonders Besorgten:

Wer jeden Tag ein Flugzeug besteigt, faellt – rein statistisch gesehen – nach 29 000 Jahren einem Unglueck zum Opfer ! Das Risiko bei einem Absturz ums Leben zu kommen, ist also außerordentlich gering. Dies ergibt sich aus Untersuchungen des Statistik-Professors Arnold Barnett vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), der sämtliche Flugzeugabstürze der letzten 10 Jahre untersuchte. Von allen Verkehrsmitteln soll nur das Liftfahren sicherer als das Fliegen sein.

Und noch ein interessanter statistischer Vergleich:

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben allein in Deutschland in 1999 durch Unfälle 19.715 Personen. Rund 57 % (= 11.191 Menschen) der tödlichen Unfälle ereigneten sich im Haushalt oder in der Freizeit ! Auf den Straßenverkehr entfallen 40 % der Unfallopfer (über 7.700 Verkehrstote). Am sichersten war es in der Schule und am Arbeitsplatz: in diesen Bereichen ereigneten sich nur 3 % der tödlichen Unfälle.
Das Jahr 2006 war demgegenüber für die Flugsicherheit das sicherste seit 53 Jahren. Es gab weltweit nur 156 Flugunfälle (gegenüber 178 in 2005) und hierbei starben – nur ? – 1.292 Personen (11 % weniger als in 2005).

Wenn ihr trotzdem große Flugangst habt, dann helfen vielleicht die Flugangstseminare der Firma Weiß:

http://www.flugangstseminare.de/

bzw. die auf deren Homepage zu findenden „Allgemeinen Tipps zur Vermeidung von Flugangst“ und die zu beherzigenden Regeln.

Tipps zum Umgang mit der Flugangst gibt auch Dr. Otto Buchegger auf seiner Homepage:

http://www.buchegger.de/flugangst.html

Stand: 04.01.07

Flughäfen
Über Flugzeiten informiert man sich am besten bei der Reisebuchung.

Welche Fluglinie einen bestimmten Ort anfliegt sowie der neueste Flugplan lassen sich aus dem OAG (Official Airline Guide) feststellen, der bei jedem Schalter der einzelnen Fluglinien zum Nachschlagen erhältlich ist.

Hilfreich können auch die Flugpläne der einzelnen Airlines sein, die man sich telefonisch anfordern oder ggf. auch online einsehen kann. Soweit es auf den An- oder Abflug-Flughafen ankommt, kann ein erster Blick auf die Internet-Angebote der Flughäfen in Deutschland und in den USA hilfreich sein.

Eine ausführliche Beschreibung der wichtigsten Flughäfen bietet der Airport Guide

http://www.airwise.com/airports/index.html

Details zu Lage, Ausstattung, Kontaktdaten und Homepage-Links von großen und leinen Flughäfen weltweit bietet auch

http://www.azworldairports.com/

Eine gute Informationsquelle in deutscher Sprache zu den wichtigsten Flughäfen sind World Airport Guide – Der Flughafenführer:

http://www.flughafenfuehrer.derreisefuehrer.com/

Airport Desk

http://www.airportdesk.de/

sowie

http://www.flughafen.de

Die Flugzeiten in die USA sind lang. Einen Anhalt mögen folgende Durschnittswerte geben:

Frankfurt – New York: 8,5 Stunden

Frankfurt – Miami: 10 Stunden

Frankfurt – Los Angeles: 12,5 Stunden

Frankfurt – Honolulu: 18 Stunden

Die Bestimmungen der wichtigsten amerikanischen Fluggesellschaften – Rules of the Air – können auf einer Internetseite von onetravel.com nachgelesen werden. Hier finden Sie die Regelungen der einzelnen Fluggesellschaften geordnet nach Stichworten wie Check-in-Zeiten, Gepäck-Check-In-Zeiten, Flugverspätungen, Überbuchungen usw. (in englischer Sprache !).

Verfasst von: Flusier | 16. März 2010

Was ist anders in den USA – Verkehrsregeln Teil II

Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und/oder eingeschalteter Sirene bleiben stets hinter dem zu kontrollierenden Fahrzeug. Es gilt dann anzuhalten und absolute Ruhe zu bewahren, vor allem: Jede hastige oder verfängliche Bewegung zu vermeiden. Also: den rechten Blinker betätigen, an der rechten Fahrbahnseite und nicht etwa in der Mitte der Straße anhalten, Motor abstellen und Hände ans Lenkrad, allen Wünschen des Polizeibeamten entsprechen, keine hastigen Bewegungen (Papiere reichen, nach Aufforderung aussteigen usw.). Der Polizeiwagen wird hinter euch halten und der ausgestiegene Polizist in der Regel nach Führerschein (driver`s license) und Zulassungspapieren für das Fahrzeug (registration papers of the car) fragen. Habt ihr die Papiere in der Jackentasche, seid beim Herausnehmen vorsichtig, damit der Polizist dies nicht als Griff zu einer Waffe fehlinterpretieren kann. In einigen Bundesstaaten ist auch eine Versicherungsbestätigung erforderlich (automobile insurance). Bei einem Mietwagen solltet ihr die entsprechenden Papiere bei Übernahme des Fahrzeugs vom Vermieter erhalten haben bzw. im Pkw vorfinden. Seid höflich und freundlich, wenn ihr etwas nicht verstanden habt, gebt euch als Ausländer (visitor from another country) zu erkennen und bittet um Wiederholung der Anweisung (please repeat the instruction). Die harte Haltung der amerikanischen Polizei entspricht aufgrund der Waffenfreiheit auch im tatsächlichen Leben derjenigen, die aus Spielfilmen hinlänglich bekannt ist.

Baustellen
sind in den USA eine Autofahrerplage wie hierzulande, sie sind oft kilometerlang. Kann die Baustelle nur einspurig durchfahren werden, gibt es häufig keine Ampelregelung, sondern an jeder Baustellenzufahrt stehen ein oder auch mehrere Bauarbeiter/-innen mit Fahne (flagmen). Dies hat den praktischen Vorteil, dass man frühzeitig seine Geschwindigkeit herabsetzt. Bei längeren Baustellen werden auch Baufahrzeuge eingesetzt, die dem Konvoi der Pkw jeweils vorausfahren, am Ende der Baustelle drehen und dann den Gegenkonvoi leiten. Sicherheit ist in den USA oberstes Gebot (nicht zuletzt wegen der millionenschweren Schadenersatzleistungen bei Fehlern).

Parken/Anhalten
Parken ist an Bushaltestellen, in der Nähe von Hydranten (3m Abstand) und in sog. tow away zones nicht erlaubt und natürlich nicht in den ausgewiesenen Parkverbotszonen (no parking, no stopping and standing). Abgesenkte Bordsteine markieren eine Ausfahrt, auch hier darf im Abstand von 3 Metern nicht geparkt werden.

Auch auf Fußgängerwegen, Fußgängerüberwegen und in zweiter Reihe ist das Parken nicht erlaubt.

Im übrigen muss man innerhalb von Ortschaften auf die Bordsteinkanten achten, deren Farben oder Aufschriften Gebote signalisieren:

rot – absolutes Halteverbot

weiß – 5 Minuten während der Geschäftszeit

grün – Kurzparken, Schilder oder eine Zahl auf dem Bordstein geben die Maximalzeit in Minuten an (i.d.R. 10 – 25 Minuten)

blau – Parkplatz für Behinderte

gelb/schwarz – Lkw-Ladezone bzw. Haltestellen für Notfahrzeuge

gelb – Laden und Entladen bis maximal 20 Minuten; Fahrer von Privat-Fahrzeugen müssen beim Auto bleiben

compact – Parken nur für kurze Fahrzeuge, die nicht über die Endmarkierung hinausragen

cycles – Parken nur für Motorräder

Wer diese Regelungen missachtet, kann sehr schnell feststellen, dass sein Fahrzeug abgeschleppt wurde. Auch ist die Kralle für Falschparker (Denver Boot) in den USA nicht unbekannt. Wo Maximalparkzeiten angegeben sind, aber Parkuhren fehlen, arbeiten die kontrollierenden Polizisten oft mit Kreidestrichmarkierungen auf den Reifen. Diese Striche dürfen nicht entfernt werden.

Parkuhren werden im allgemeinen mit Quartern gefüttert und funktionieren wie von zu Hause gewohnt. Die Maximalparkzeit ist angegeben und beträgt regelmäßig zwischen 30 Minuten und 2 Stunden.

An Fernstraßen darf nicht am Straßenrand geparkt werden, es sei denn, dies ist durch entsprechende Parksteifen-Markierungen ausdrücklich erlaubt. Verlasst auf Highways daher die asphaltierte Fahrbahn und parkt erforderlichenfalls auf dem geschotterten Seitenstreifen.

Auf einem Freeway dürft iht nur im Notfall stoppen.

Habt ihr ein Park-Ticket = Knöllchen wegen Überschreitens der Parkzeit bekommen, solltet ihr dieses möglichst selbst bezahlen. Ansonsten lauft iht Gefahr, dass die Rechnung vom Autovermieter beglichen wird, der euch dies über die Kreditkarte zuzüglich einer nicht unerheblichen Bearbeitungsgebühr belasten wird; dies auch noch Monate später. Auf dem Park-Ticket findet man in der Regel eine Telefonauskunftsnummer. Dort könnt ihr den Strafzettel über eure Kreditkarte meist begleichen. Wird Begleichung per „Scheck“ oder „Money Order“ verlangt, werdet ihr dies als Tourist kaum leisten können; ruft dann auch die Auskunftsnummer an und versucht eine Bezahlung über Kreditkarte zu erreichen.

Alkohol
Trunkenheit am Steuer (DWI) ist ein ernstes Delikt und kann schnell zu einem Gefängnisaufenthalt führen.

Durchgehende Einzel- oder Doppellinien in der Straßenmitte
markieren, dass sie nicht überfahren werden dürfen und mithin hier das Wenden über die Mitte verboten ist. Unterbrochene Linien zeigen an, dass man überholen darf. Eine unterbrochene und eine geschlossene Linie haben die gleiche Bedeutung wie in Deutschland. Durchgehende Linien dürfen ausnahmensweise überfahren werden, wenn ihr an einer Einmündung links abbiegen wollt.

Gelbe Linien trennen vom Gegenverkehr, weiße Trennlinien markieren mehrspurige Fahrbahnen in einer Richtung. Eine gelbe Vierfachlinie darf unter keinen Umständen überfahren werden.

Anschnallpflicht
besteht generell. Wer vergisst, den Gurt anzulegen, wird meist durch entsprechende Klingelgeräusche im Fahrzeug daran erinnert. Fasten your seatbelt gilt nicht nur im Flugzeug, sondern auch auf dem Lande (it’s the law !).

Stehenbleiben mit leerem Tank
ist nicht nur lästig, sondern in einzelnen Staaten (z.B. Kalifornieren) auch ein Verkehrsdelikt.

Kleinkinder und Kinder
müssen ggf. ab einem bestimmten Alter in einem Kindersitz platziert werden. Hierüber informiert der Autoverleiher. Kindersitze sind bei Anmietung eines Wagen grundsätzlich gesondert kostenpflichtig und sollten frühzeitig angemeldet werden. Generell sollten Kinder unter 12 Jahren auf dem Rücksitz sitzen und den Sicherheitsgurt angelegt haben. Die Regelungen sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich.

Licht einschalten bei Regen:
Zahlreiche Staaten, z.B. South Carolina, Georgia, Florida, verlangen, dass bei Regen das Fahrlicht eingeschaltet wird. Dieser Moment ist spätestens dann gekommen, wenn die Scheibenwischer eingeschaltet werden. Hinweisschilder machen auf diese Vorschrift des häufigeren aufmerksam:

„light on when it’s raining“
“light & wipers”

Straßentunnel
Empfohlene Verhaltensweisen bei der Fahrt durch einen Tunnel:

Vor dem Tunnel Licht einschalten
Sonnenbrille abnehmen,
Fenster und Schiebedach schließen, Lüftung auf Umwälzbetrieb einstellen,
nicht überholen,
Sicherheitsabstand vergrößern

im Notfall:

bei Stau Warnblinkanlage einschalten, stoppen, Motor abstellen, Fahrzeug nicht verlassen (nur nach Aufforderung)
bei Panne rechts heranfahren, am besten in eine Pannenbucht, Warnblinkanlage einschalten; kommt keine Reaktion der Tunnelwarte, zur Notrufnische laufen und telefonisch Hilfe anfordern (Handys sind i.d.R. nicht exakt ortbar).

Verfasst von: Flusier | 14. März 2010

Was ist anders in den USA – Verkehrsregeln Teil I

Jeder der 50 Bundesstaaten hat seine eigenen Verkehrsregeln und Vorschriften. Die wichtigsten Bestimmungen sind jedoch einheitlich. Bei vorsichtigem und umsichtigem Fahren hat man als Europäer normalerweise keinen großen Eingewöhnungsschwierigkeiten, zumal die Amerikaner meist sehr rücksichtsvoll und defensiv fahren; dies gilt vor allem auf den Land- und Fernstrecken, während im Großstadtverkehr zunehmend eine Hektik und drängelnde Fahrweise wie hierzulande festzustellen ist. Letzteres ist auch in Gebieten mit vorwiegend mittelamerikanischen Einwanderern zu erwarten.

Geschwindigkeitsbeschränkungen (speed limits):

Innerorts (city limits) dürfen im allgemeinen 25 bis 35 mph (Miles per hour = 40 – 48 km/h) gefahren werden, in der Nähe von Schulen häufig reduziert auf 15 mph (24 km/h; meist blinkt eine Ampel, um auf die reduzierte Geschwindigkeit hinzuweisen).

Auf den Fernstraßen sind 55 bis 75 mph (88 bis 120 km/h) die Regel. Die Zulässigkeit variiert von Staat zu Staat, wobei die 75 mph eher seltener zu finden sind. Man ist also gut beraten, auf die Beschilderungen zu achten, um – drastische – Strafen wegen Überschreitens der Geschwindigkeitsbegrenzung (speeding) zu vermeiden; die Polizei lässt, wenn man erwischt wird, nicht mit sich spaßen. Zu bezahlen ist in vielen Bundesstaaten vor Ort und cash.

Radarkontrollen der Polizei dürfen nicht versteckt durchgeführt werden, das Polizeifahrzeug muß für den Verkehrsteilnehmer sichtbar sein.

Übrigens: auch langsames Fahren, das den Verkehr behindert, kann zu einem Strafmandat führen.

Ein auf der Spitze stehendes gelbes Rechteck mit einem Richtungspfeil und einer Meilenangabe darunter benennt die Maximalgeschwindigkeit für das Durchfahren einer Kurve.

Fußgänger
haben in den USA immer Vorrecht. Jeder amerikanische Autofahrer lässt dem schwächeren Verkehrsteilnehmer stets den Vortritt (auch innerhalb von Orten wird nicht gehupt, wenn man bei “rot” die Ampel als Fußgänger überquert). Diese schöne Sitte sollte man auf jeden Fall übernehmen.

Schulbusse
sind eine amerikanische Besonderheit. Sie werden für die täglichen Fahrten der Schüler zur und von der Schule eingesetzt. Die Fahrzeuge sind nicht zu übersehen: knallgelb, bullig im Aussehen und tragen die Aufschrift “school bus”. Hält der Schulbus, schaltet der Fahrer alle Blinklichter ein.

Es muss stets damit gerechnet werden, dass der Schulbus hält, um Schüler ein- und aussteigen zu lassen (Blinklichter am Bus gehen an). In diesem Fall müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeuge stoppen, auch diejenigen, die aus der Gegenrichtung kommen. Das Stopgebot ist unbedingt einzuhalten! Erst wenn die Blinklichter ausgeschaltet sind, darf auf beiden Fahrspuren weitergefahren werden.

Fahrspuren
Auf Highways mit dreispurigen Richtungsfahrbahnen soll der normale Durchgangsverkehr die mittlere Spur benutzen. Die rechte Spur ist für langsame Fahrzeuge und den Highway verlassende Fahrzeuge gedacht. Die linke Spur dient primär dem Überholverkehr (es ist jedoch mehr eine soll-Regelung und wird nicht so genau genommen, wie bei uns in Deutschland).

Rechtsabbiegespur
Eine Besonderheit der amerikanischen Straßenführungen ist es, dass die rechte Fahrspur mehr oder minder plötzlich auch zur Rechtsabbiegespur werden kann. Dies wird durch den Verkehrshinweis “this lane must turn right” angezeigt. Befindet man sich auf dieser Spur, muss man rechts abbiegen. Gleiches kann natürlich auch für die linke Spur im umgekehrten Sinne gelten.
Diese Besonderheit gilt sowohl innerstädtisch, als auch im Fernverkehr. Wer “Strecke” fahren will oder nicht genau weiß, wie er fahren soll, sollte daher stets die mittlere der Fahrspuren benutzen. So ist es leichter, bei Bedarf die gewünschte Fahrtrichtung zu wechseln.

Übrigens: manchmal endet die rechte Fahrspur auch unvermittelt, was mit dem Verkehrshinweis „Right lane ends – through traffic merge left“ vorher angezeigt wird.

Rechts abbiegen bei roter Ampel
ist in den meisten US-Staaten – nach vollständigem Ampelstop – erlaubt (aber z.B. nicht in Wyoming und South Dakota). Auf diese Fahrmöglichkeit wird durch kein Verkehrsschild hingewiesen. Verkehrsschilder findet man nur, wenn dieses Rechtsabbiegen ausdrücklich verboten ist: “No right turn / Right turn only at green arrow”.

Carpool-Spuren
Insbesondere in Ballungsräumen sind Fahrzeuge mit mehreren Insassen häufig berechtigt, besondere Fahrspuren allein zu benutzen. Dies gilt auch für Busse. Dieses Vorrecht dient einer besseren Auslastung des Individualverkehrs. Mit welcher Besetzung ein Auto zum Carpool wird, zeigen Schilder an, die im Wechsel mit den Hinweisen auf die Sonderspur angeordnet sind (es können zwei, drei oder auch vier Personen sein). Mitunter sind auch Motorräder (Cycles) berechtigt, Carpool-Spuren zu benutzen.

Kreuzungen mit Stoppschild an jeder Straße
Es gilt die Regel: dasjenige Fahrzeug, das zuerst an der Kreuzung stoppt, darf auch zuerst fahren, dann das zweite usw. Bei Zweifeln verständigt man sich mit Handzeichen.
Nur bei gleichzeitiger Ankunft gilt die Regel: rechts vor links.

Überholen
ist links und in den meisten Bundesstaaten auch rechts erlaubt (außer in Nebraska, Oklahoma, North Dakota und Tennessee). Bei den relativ zahmen Geschwindigkeiten ist dies auch kein Sicherheitsproblem. Für den Europäer ungewohnt: Wer überholen will, nähert sich meist, so meint man zumindest, im Zeitlupentempo; der Überholvorgang dauert entsprechend lange. Den Spurwechsel zeigt man durch Blinkzeichen an.
Ein Überholverbot zeigt das Verkehrsschild „Do not pass“ an.

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